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KGS Artikel (Oktober 2016)

Ha­be den Mut, dei­ne Träu­me zu le­ben

Wenn wir als Er­wach­se­ne kar­rie­re- und ver­nunf­to­ri­en­tiert, so ge­rad­li­nig wie mög­lich und nach Si­cher­heit st­re­bend, un­se­ren Le­bens­all­tag meis­tern, kann es pas­sie­ren, dass wir in stil­len Stun­den ei­ne lei­se Weh­mut in un­se­rem Her­zen ver­spü­ren. Mit ei­nem Zie­hen in der Brust wer­den wir nach­denk­lich und trau­rig. „Ich wür­de so gern … war­um ha­be ich nicht … ich wä­re so gern … hät­te ich doch …“ Auch Bea­tri­ce kennt die­ses Ge­fühl. Es ist die schmerz­haf­te Er­kennt­nis, dass wir bei al­ler Ver­nunft ganz ver­ges­sen ha­ben, wo­nach wir uns ei­gent­lich seh­nen. Dass wir die Träu­me aus un­se­rem Le­ben ver­bannt ha­ben, an­statt ih­nen nach­zu­ge­hen. Und es ist die Angst, dass es für man­che un­se­rer Träu­me viel­leicht kei­ne Chan­ce mehr ge­ben könn­te, sie um­zu­set­zen. Doch Bea­tri­ce weiß, dass es nie zu spät ist, das Träu­men wie­der zu­zu­las­sen. Und sie hat den fes­ten Glau­ben, dass es sich im­mer lohnt, für sei­ne Träu­me zu kämp­fen und für sie ein­zu­s­te­hen. Auch sie selbst fand sich ir­gend­wann in ei­nem Job in ei­ner Pro­duk­ti­ons­fir­ma wie­der, der ihr zwar fi­n­an­zi­el­le Si­cher­heit bot, ihr aber sonst nichts gab. „Doch nur gut zu ver­die­nen, mir dau­ernd neue Schu­he und Hand­ta­schen zu kau­fen, kei­ne Zeit mehr für Freun­de zu ha­ben, hat mich nicht wirk­lich glück­lich ge­macht.“ Al­so traf Bea­tri­ce ei­ne Ent­sch­ei­dung: Sie horch­te in sich, hör­te auf die Stim­me ih­rer Sehn­sucht, fing wie­der an zu träu­men – und ließ Ta­ten fol­gen. Sie kün­dig­te ih­ren Job, zog raus aus der lau­ten Stadt und ver­wirk­lich­te sich ih­ren Traum, Bücher und Song­tex­te zu schrei­ben. Von nun an woll­te sie sich nur noch mit Din­gen be­schäf­ti­gen, die ihr wirk­lich Spaß und Freu­de be­rei­ten.
Hin­ter der Angst war­tet das Le­ben
Si­cher: Sei­nen Träu­men zu fol­gen, ist nicht nur ein­fach. Manch­mal ist es so­gar ge­nau das Ge­gen­teil. Auch Bea­tri­ce muss­te schnell fest­s­tel­len, dass ihr neu­er Weg ge­pflas­tert war von Stol­per­s­tei­nen. Sie muss­te so man­chen Rück­schlag ver­kraf­ten. Zum Bei­spiel wenn sie wie­der ein Pro­du­zent ab­wim­mel­te, sich nicht ein­mal wirk­lich ih­re Songs an­hö­ren woll­te. Doch wie wüss­te man die glück­se­li­gen Mo­men­te zu schät­zen, wenn al­les im­mer wie am Schnür­chen läuft? Oft ge­nug hat­te die Au­to­rin Angst zu schei­tern, ein­schüch­tern ließ sie sich da­von al­ler­dings nicht. Sie sagt: „Wenn die Exis­tenz­angst dich in ih­ren Fän­gen hat, sind dei­ne Träu­me frie­ren­de Kin­der, für die du nichts mehr zu es­sen fin­dest, auch das ha­be ich ken­nen­ge­lernt.“ Bea­tri­ce hör­te nicht auf, an ih­re Träu­me zu glau­ben und be­rap­pel­te sich im­mer wie­der neu. Bis sie es end­lich ge­schafft hat­te und von ih­rem Traum­be­ruf le­ben konn­te. Heu­te gehö­ren Ängs­te für sie zur Fül­le des Le­bens da­zu.
Feie­re dich für das, was du bist
Vie­le Men­schen den­ken, dass sie ab ei­nem ge­wis­sen Al­ter ih­re Chan­ce ver­tan ha­ben, ih­re Träu­me zu ver­wirk­li­chen. Für Bea­tri­ce steht je­doch fest, dass man nie zu alt für sei­ne Wün­sche sein kann. Es sind un­se­re ei­ge­nen Ge­dan­ken und Ängs­te, die uns bei der Er­fül­lung un­se­rer Träu­me am meis­ten im We­ge ste­hen. In ih­rem Se­mi­nar er­zählt die Song­tex­te­rin ganz of­fen von ih­ren ei­ge­nen Ängs­ten und Hür­den und wie es ihr ge­lang, die­se zu be­wäl­ti­gen. Sie möch­te an­de­ren Men­schen Mut ma­chen, sich von ih­ren Be­fürch­tun­gen nicht be­ir­ren zu las­sen und die Angst wie ei­nen gu­ten Freund an­zu­neh­men. Sie lädt ih­re Teil­neh­mer ein, ei­ne an­de­re Per­spek­ti­ve ein­zu­neh­men und ins­be­son­de­re die po­si­ti­ven Er­eig­nis­se des Le­bens zu be­leuch­ten. Oft ver­ges­sen wir, wie vie­le Din­ge auch gut ver­lau­fen sind und dass es vie­les gibt, auf das wir stolz sein kön­nen. Bea­tri­ce ist Mut-Rat­ge­be­rin und sie stellt im Ge­gen­zug auch vie­le tief­sin­ni­ge Fra­gen. Mit ih­rer so­wohl warm­her­zi­gen als auch hu­mor­vol­len Art er­war­ten euch in­spi­rie­ren­de Im­pul­se, eu­re Kom­fort­zo­ne zu ver­las­sen, um den Träu­men eu­res Le­bens ein großes Stück­chen näher zu kom­men. Denn, was kann schö­ner und er­fül­len­der sein, als den Her­zens­wün­schen nach­zu­ge­hen? Egal, was die an­de­ren da­zu sa­gen, egal wie alt du bist und egal, wie ver­rückt es er­sch­ei­nen mag. Wie Flo­rence Nightin­ga­le schon wuss­te: „Wenn man mit Flü­geln ge­bo­ren wur­de, soll­te man al­les da­zu tun, sie zum Flie­gen zu be­nut­zen.“ Denn, wer Mut hat und sich be­wusst für sei­ne Träu­me und Wün­sche ent­sch­ei­det, er­kennt sich selbst und kann das Le­ben in sei­ner gan­zen Fül­le und Le­ben­dig­keit ge­nießen.
Bea­tri­ce Res­z­at
ist Au­to­rin, Song­tex­te­rin, Mo­de­ra­to­rin und In­spi­ra­ti­ons­quel­le für al­le, die sich auf den Weg ma­chen möch­ten, ih­re Träu­me zu ver­wirk­li­chen. In ih­rem Se­mi­nar wird sie auch an­de­ren da­bei hel­fen her­aus­zu­fin­den, was für großar­ti­ge, wert­vol­le Träu­mer sie sind. Mit ih­ren ei­ge­nen Er­fah­run­gen wird sie Hoff­nung schen­ken und ge­mein­sam mit euch Mög­lich­kei­ten zu er­ar­bei­ten, eu­re Träu­me zu le­ben. Bea­tri­ce wird euch er­mu­ti­gen, die Zwei­fel hin­ter euch zu las­sen und eu­ren ei­ge­nen Weg der Le­ben­dig­keit und Fül­le zu ge­hen.



 

KGS Artikel (Oktober 2016)