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KGS Hamburg Magazin Artikel (August 2013)

Die hei­len­de Kraft der Lie­be

Wel­che Be­zie­hung ha­ben Sie zu Ih­rem Her­zen? Sind Sie ein of­fe­ner, mit­füh­len­der und großher­zi­ger Mensch? Ha­ben Sie Freu­de am Le­ben? Die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen sind für den ame­ri­ka­ni­schen Psy­cho­lo­gen Chuck Spez­za­no der Schlüs­sel zu ei­nem glück­li­chen Le­ben. Der Be­grün­der der „Psy­cho­lo­gy of Vi­si­on“ wird im Sep­tem­ber wie­der nach Ham­burg kom­men und ein Abend- so­wie ein Wo­chen­end­se­mi­nar ge­ben. In sei­nen Büchern wie in sei­nen Se­mi­na­ren be­leuch­tet Chuck Spez­za­no in­ten­siv die ver­schie­de­nen As­pek­te von Lie­be und Be­zie­hun­gen.

Hu­mor
Hu­mor er­zeugt Fluss, und al­les, was Fluss er­zeugt, för­dert dei­ne Ge­sund­heit und dei­nen Er­folg. Hu­mor hat aber noch mehr zu bie­ten, denn er schafft Wei­te, wo der Raum schein­bar eng ge­wor­den ist. Hu­mor macht gu­te Si­tua­tio­nen bes­ser und bringt Licht in Si­tua­tio­nen, die dun­kel ge­wor­den zu sein schei­nen. Hu­mor för­dert Ka­me­rad­schaft, schweißt Freund­schaf­ten en­ger zu­sam­men und ist ei­ne Ga­be in ei­ner ste­ril ge­wor­de­nen Welt.

Ver­trau­en
Ver­trau­en gehört zu den großen Prin­zi­pi­en der Hei­lung. Es löst die Kon­flik­te und Ängs­te auf, die dafür sor­gen, dass wir fest­s­te­cken und uns da­vor fürch­ten, den nächs­ten Schritt zu ge­hen. Ver­trau­en nimmt die Gna­de an, die uns der Him­mel an­bie­tet, stärkt un­ser Selbst­ver­trau­en und be­kräf­tigt er­neut das, was am bes­ten für uns ist.

Ver­bun­den­heit
Al­le Pro­b­le­me rüh­ren von Tren­nung her. Ver­bun­den­heit heilt Angst, Ver­lust, Au­to­ritäts­kon­flik­te, Ver­las­sen­heit, man­geln­de Be­reit­schaft und fal­sches Ver­s­te­hen. Ver­bun­den­heit – nicht Neh­men oder Kon­su­mie­ren – bringt uns al­les, was wir uns im Le­ben je­mals ge­wünscht ha­ben.

Ver­ge­bung
Ver­ge­bung gilt uns selbst. Da­durch, dass wir an­de­ren Men­schen ver­ge­ben, hei­len wir die Schuld, die wir selbst un­ter­drückt und ver­drängt ha­ben. Ver­ge­bung löst die Dy­na­mik auf, die Krank­hei­ten und Pro­b­le­me ent­s­te­hen lässt. Je mehr wir ver­ge­ben, um so mehr wer­den wir be­freit.

Wun­der
Ein Wun­der ist ein Akt der Lie­be, der auf der po­si­ti­ven Len­kung des Geis­tes be­ruht und bei dem der Geist sich der Gna­de öff­net und die Ge­set­ze von Zeit und Raum über­schrei­tet. Ein Wun­der über­win­det die Mau­ern der Ich-Iden­ti­tät und ist im­s­tan­de, uns in­ner­lich tief zu berüh­ren.

Un­schuld
Un­schuld ist die Ant­wort auf al­le un­se­re Pro­b­le­me, denn Pro­b­le­me kön­nen wir nur dann ha­ben, wenn wir uns für ei­ne falsch ver­s­tan­de­ne Schuld be­s­tra­fen. Un­schuld er­in­nert uns wie­der an un­se­ren na­tür­li­chen Zu­stand. Un­schuld ist der Zu­stand, in dem wir er­schaf­fen wur­den.

Emp­fan­gen
Emp­fan­gen ist ein As­pekt un­se­rer weib­li­chen Sei­te. Es zeugt von ei­nem Maß an Ver­bun­den­heit, das so­wohl Ge­ben als auch Emp­fan­gen zu­lässt. Emp­fan­gen rührt von Selbst und Selbst­lie­be her. Emp­fan­gen er­füllt uns, was da­zu führt, dass wir auf na­tür­li­che Wei­se mehr ge­ben.

Los­las­sen
Los­las­sen zählt zu den wich­tigs­ten Prin­zi­pi­en der Hei­lung, denn es gibt kein ge­sund­heit­li­ches oder an­der­wei­ti­ges Pro­blem, das nicht an Angst, Be­dürf­nis­se, Schuld, An­griff, Selbstan­griff, Wi­der­stand und Fest­hal­ten ge­knüpft ist. Das al­les kön­nen wir ent­we­der so­fort oder auch Schicht um Schicht los­las­sen.

Selbst­wert
Krank­hei­ten und Pro­b­le­me rüh­ren von ei­nem Man­gel an Selbst­wert her, der wie­der­um ei­nen noch größe­ren Man­gel an Selbst­lie­be zur Fol­ge hat. Selbst­wert ist die Ent­sch­ei­dung, un­se­re Ge­sund­heit und un­se­ren Er­folg wie­der­zu­er­lan­gen, weil wir ih­rer und al­ler gu­ten Din­ge wür­dig sind.

In­ne­rer Frie­den
Da je­der Man­gel an Ge­sund­heit von ei­nem Kon­flikt her­rührt, ist es un­ser in­ne­rer Frie­den, der uns ge­sund macht. Kon­flik­te er­zeu­gen Angst, und die Angst lähmt uns und hin­dert uns dar­an, den nächs­ten Schritt zu ge­hen. Wenn wir in ei­nen Zu­stand ge­lan­gen kön­nen, in dem der Frie­den tief ge­nug ist, fällt auch je­der Kon­flikt fort.

Wahr­heit
Wahr­heit durch­schnei­det je­de Il­lu­si­on, und al­les, was ne­ga­tiv ist, ist Ab­bild ei­ner Il­lu­si­on. Wahr­heit weist uns die Rich­tung und den Weg zu Frie­den und Glück. Sie for­dert uns zu ei­nem neu­en Schritt auf, der oh­ne Auf­op­fe­rung, Sa­bo­ta­ge oder Ver­schmel­zung ein höhe­res Maß an Gleich­heit und Part­ner­schaft bringt.

Ganz­heit
Ganz­heit ist ein Zu­stand, der von In­te­grität und Frie­den ge­prägt ist und der Lie­be, Voll­en­dung und Freu­de be­güns­tigt. Wo Ganz­heit herrscht, dort herr­schen auch Un­schuld, Wert und Sinn. Ganz­heit geht ein­her mit ei­nem stil­len Geist, der zu­lässt, dass Ant­wor­ten, Ga­ben oder Wun­der, die wir oder an­de­re Men­schen brau­chen, zu uns kom­men kön­nen.

Be­dürf­nis
Ein Be­dürf­nis ent­steht, wenn wir un­se­re Ver­bun­den­heit ver­lie­ren, und der Ver­lust der Ver­bun­den­heit führt zu ei­nem ge­spal­te­nen Be­wusst­sein. Ein Teil von uns wünscht sich Lie­be und Un­ter­s­tüt­zung, wäh­rend der an­de­re Teil un­ab­hän­gig blei­ben will und sich wünscht, dass al­les nach dem Wil­len un­se­res Egos lau­fen soll.

Ge­platz­te Träu­me
Ge­platz­te Träu­me kön­nen äußerst schmerz­haf­te Mo­men­te in un­se­rem Le­ben sein. Wenn Her­zen­sträu­me zer­s­tört wer­den, kann es ge­sche­hen, dass es uns das Herz zer­reißt, uns krank macht und wir am liebs­ten ster­ben wür­den. Die Hei­lung ge­platz­ter Träu­me ist ein wich­ti­ger As­pekt, wenn es dar­um geht, glück­lich zu sein.

Rück­zug
Rück­zug ist ei­ne der wich­tigs­ten Dy­na­mi­ken, die Pro­b­le­me und Krank­hei­ten an­trei­ben. Im­mer dann, wenn wir uns vor uns selbst und vor un­se­rem höhe­ren Be­wusst­sein zu­rück­zie­hen, er­schaf­fen wir ein Pro­blem. Rück­zug macht uns un­er­reich­bar für Lie­be, die für uns ver­füg­bar ist.

(Al­le Zi­ta­te sind dem Kar­ten­deck Kar­ten der Selbst­hei­lung von Chuck Spez­za­no ent­nom­men. Ab­druck mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Via No­va Ver­la­ges.)


DAS SE­MI­NAR HEI­LUNG BE­GINNT IM HER­ZEN.

„Herz“ ist für Chuck Spez­za­no gleich­be­deu­tend mit un­se­rer Fähig­keit zu lie­ben und zu füh­len. Fin­den Sie wie­der ei­nen Zu­gang zu Ih­rem Her­zen, trotz al­ler Pro­b­le­me und al­lem Schmerz. Mit sei­nem Blick des Her­zens und sei­ner war­men, hu­mor­vol­len Art wird Chuck Spez­za­no un­ter an­de­rem dar­über sp­re­chen, wie ak­tiv die Kraft der Lie­be an un­se­rer Sei­te ist und wie sie uns stets er­mu­tigt; wie je­der die Herr­schaft über sein Le­ben er­lan­gen kann; wie wir uns mit der Lie­be und mit­ein­an­der ver­bin­den; wie wir ganz be­wusst Herz und Geist hei­len kön­nen; wie wir da­zu über­ge­hen kön­nen, uns wirk­lich zu lie­ben statt uns zu be­wer­ten; wie in­ten­siv trans­for­mie­rend die Kraft der Ver­ge­bung ist.

Das Abend­se­mi­nar bie­tet ei­nen Raum für Fra­gen und Ant­wor­ten. Im Wo­chen­end­se­mi­nar kön­nen Sie an­hand von pro­zess­o­ri­en­tier­ten Übun­gen Ihr er­lern­tes Wis­sen be­reits im Work­shop an­wen­den und er­ken­nen, was der bis­he­ri­ge An­trieb Ih­res Le­bens war und was Sie da­von zu­rück­ge­hal­ten hat, ein glück­li­ches und er­füll­tes Le­ben zu füh­ren. Al­le Pro­b­le­me, die uns be­geg­nen, sagt Chuck Spez­za­no, sind das Echo un­se­rer Ge­schich­te, die wir im­mer wie­der neu in­s­ze­nie­ren. Es sind die in­ne­ren und äuße­ren Brüche aus un­se­rer Fa­mi­li­en­ge­schich­te, die sich bis heu­te auf je­de Part­ner­schaft aus­wir­ken, auch wenn wir es nicht mer­ken.
Dr. Chuck Spez­za­no ist kli­ni­scher Psy­cho­lo­ge und Vi­si­onär, Be­ra­ter und Au­tor. Zu­sam­men mit sei­ner Frau Len­cy ent­wi­ckel­te er im Ver­lauf ih­rer mehr als 35-jäh­ri­gen the­ra­peu­ti­schen Pra­xis die „Psy­cho­lo­gy of Vi­si­on“, ei­ne Ver­bin­dung der klas­si­schen Psy­cho­lo­gie mit spi­ri­tu­el­len Prin­zi­pi­en.

Fo­to oben: Pre­to Pe­ro­la/Fo­to­lia.com
Fo­to Chuck Spez­za­no: Agnies­z­ka Ko­sa­kow­s­ka

 

Quelle: KGS Hamburg Magazin (08/2013)