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INSPIRATION FÜR KÖRPER, GEIST UND SEELE                
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Wrage Inspiration Artikel (Februar 2012)

Mein Weg – Mein Leben

Chris Gris­com gehört zu den füh­ren­den spi­ri­tu­el­len Leh­re­rin­nen un­se­rer Zeit. Als sie in den 60er-Jah­ren im Peace Corps der USA Frei­wil­li­gen­dienst leis­te­te, wur­de ihr auf­grund tief­grei­fen­der Er­leb­nis­se mit dem Le­ben und Ster­ben die Exis­tenz der ewi­gen See­le of­fen­bart. Sie hat 14 Bücher ge­schrie­ben, die in 13 Spra­chen über­setzt wur­den. Zu ih­ren be­kann­tes­ten Ver­öf­f­ent­li­chun­gen zählt "Zeit ist ei­ne Il­lu­si­on". Be­kannt wur­de Chris Gris­com auch durch Rück­füh­run­gen in frühe­re Le­ben und Hei­lungs­ze­re­mo­ni­en in dem von ihr be­grün­de­ten Light In­s­ti­tu­te of Ga­lis­teo in New Me­xi­co. Sie fei­er­te am 3. Ju­ni 2012 ih­ren 70. Ge­burts­tag.



Chris, du hast von klein auf ein spi­ri­tu­el­les Le­ben ge­führt. Wie hat sich dein Weg voll­zo­gen, ins­be­son­de­re wäh­rend des Über­gangs von der Kind­heit zur Ju­gend und dann zum Er­wach­se­nen­al­ter? Muss­test du erst re­li­giö­se Be­gren­zun­gen über­win­den? Wie war dein Got­tes­bild früher, und wie ist es heu­te?


Je­der Mensch wird mit al­len spi­ri­tu­el­len In­si­g­ni­en ge­bo­ren. In­i­tia­tio­nen und Er­we­ckungs­er­leb­nis­se, die das Le­ben mit sei­nen Er­fah­run­gen mit sich bringt, be­schleu­ni­gen wäh­rend der ver­schie­de­nen Ent­wick­lungs­s­ta­di­en un­se­re spi­ri­tu­el­le Evo­lu­ti­on. Ich kam den un­sicht­ba­ren Wel­ten ge­genüber sehr of­fen auf die Welt, wie al­le Kin­der; mein Ver­hält­nis zum de­vi­schen Kö­nig­reich und zu an­de­ren Kö­nig­rei­chen spiel­te in mei­nem Selbst­emp­fin­den in­so­fern ei­ne we­sent­li­che Rol­le, als ich mich ei­ner zau­ber­haf­ten, ge­heim­nis­vol­len Welt zu­gehö­rig fühl­te - ich spür­te in al­len Din­gen das Gött­li­che. Der Über­gang von der Kind­heit zum Er­wach­sen­sein ver­s­tärk­te die Emp­fin­dung des Wun­der­ba­ren bei mir noch. Die Se­xua­lität und das Er­wa­chen der Kun­da­li­ni- und der Shak­ti-En­er­gi­en be­wirk­ten ei­ne Be­schleu­ni­gung mei­nes Be­wusst­seins. Und wie die meis­ten jun­gen Leu­te mach­te auch ich mich auf die Su­che nach dem großen Gan­zen.

Gott ha­be ich nie als Per­son ge­se­hen, eher als ei­ne kos­mi­sche Quel­le. Je­sus und an­de­re große We­sen wa­ren wie Leit­bil­der fürs wah­re Le­ben für mich; sie ga­ben mir die Rich­tung vor, in der ich mein ei­ge­nes Le­ben le­ben woll­te. Gott ha­be ich auch nie die Per­son ei­ner Va­ter­fi­gur zu­ge­wie­sen. Der Satz "Gott ist Lie­be" fühl­te sich für mich viel rea­ler an, und die­se Lie­be kam von al­len Sei­ten auf mich zu. Mein Got­tes­bild heu­te hat kei­ne spe­zi­el­le Form, es ist ei­ne Prä­senz, die die­ses Uni­ver­sum durch­d­ringt und al­les dar­über hin­aus. Die Gött­li­che Quel­le, wie ich die­se Prä­senz nen­ne, tran­s­zen­diert al­le mensch­li­chen Be­schrän­kun­gen, und ich öff­ne mich ganz der "Got­te­se­vo­lu­ti­on", über die ich in mei­nem letz­ten Buch ge­schrie­ben ha­be.

Das Schö­ne an die­ser spi­ri­tu­el­len Sicht­wei­se ist, dass ich nie von die­ser En­er­gie ge­trennt bin und sie mir durch mein höhe­res Selbst je­der­zeit ver­füg­bar ma­chen kann. Da gibt es nichts, das ein per­so­na­li­sier­ter Gott von mir ver­lan­gen wür­de - ich bin we­der gut noch schlecht, son­dern Teil von et­was, zu dem ich durch mei­ne Le­bens­wei­se bei­tra­gen kann. In mir ist ein tie­fes Er­ken­nen der ei­nen See­le, die mei­ne Es­senz ist, und ich weiß we­sen­haft, dass das gött­li­che Be­wusst­sein nicht in die­sem Kör­per ge­fan­gen ist, son­dern sich ewig wei­ter­ent­wi­ckelt - so wie ich.

Du lebst schon seit lan­ger Zeit in Ga­lis­teo in New Me­xi­co, fern­ab der Stadt. War die­ser Rück­zug not­wen­dig für dein spi­ri­tu­el­les Wohl­be­fin­den? Kannst du dir ein spi­ri­tu­el­les Le­ben in der Groß­stadt vor­s­tel­len, und wenn ja, wie sähe das aus?


Ga­lis­teo liegt ja nur 22 Mei­len von der Haupt­stadt New Me­xi­cos ent­fernt, in­so­fern kann ich mir das Bes­te aus dem Stadt­le­ben raus­pi­cken und zu­gleich in länd­li­cher Ab­ge­schie­den­heit le­ben. Aber un­ab­hän­gig da­von fin­de ich es enorm wich­tig, in der Welt von heu­te in je­der be­lie­bi­gen Um­ge­bung ein "spi­ri­tu­el­les Le­ben" zu füh­ren, das gehört für mich zur Selbst­be­stim­mung und zu ei­nem er­füll­ten Le­bens­sinn. Da­zu braucht es kei­nen Rück­zug vom All­tag; viel­mehr müs­sen wir die­sen All­tag als Ge­schenk der See­le be­trach­ten: Es lehrt uns die Kraft der In­te­gra­ti­on ma­ni­fes­ter und nicht-ma­ni­fes­ter Wel­ten. In der Stadt spi­ri­tu­ell fo­kus­siert zu blei­ben gibt uns Ge­le­gen­heit, in­ne­re und äuße­re Wirk­lich­keit im­mer wie­der ins Gleich­ge­wicht zu brin­gen. Am bes­ten ge­lingt dies, wenn man al­le We­sen, Si­tua­tio­nen und Er­leb­nis­se von ei­ner spi­ri­tu­el­len Per­spek­ti­ve aus be­trach­tet, von der Gött­li­chen Quel­le aus. So wer­den wir zu Men­schen, die an­de­re er­he­ben kön­nen, in­dem sie de­ren En­er­gi­en be­ob­ach­ten und ih­nen Licht schi­cken. Wenn wir un­ser Be­wusst­sein auf die­se Wei­se in die Welt aus­deh­nen, ler­nen wir uns als Licht­we­sen ken­nen, und dar­in liegt die Es­senz spi­ri­tu­el­len Wachs­tums.


Was wür­dest du Men­schen ra­ten, die in ih­rem All­tag spi­ri­tu­el­le Tie­fe ver­mis­sen, aber zu er­schöpft für ei­ne spi­ri­tu­el­le Pra­xis sind?


Spi­ri­tu­el­le Pra­xis ist, eben­so wie or­ga­ni­sier­te Re­li­gi­on, im Grun­de ei­ne Krü­cke, die da­bei hel­fen soll, un­se­re Auf­merk­sam­keit nach in­nen len­ken. In der Ver­gan­gen­heit di­en­te sie bis zum Ex­trem zur Selbst­be­s­tra­fung oder da­zu, sich vom ver­meint­lich wert­lo­sen All­tag ab­zu­tren­nen. Wir ha­ben zu vie­le Re­geln auf­ge­stellt, in de­nen Spi­ri­tua­lität und Dis­zi­plin gleich­ge­setzt wer­den. Das ist ein Miss­ver­s­tänd­nis gött­li­cher Prin­zi­pi­en. Be­trach­ten wir die Welt und uns mit spi­ri­tu­el­lem Blick, dann ver­hal­ten wir uns dem Le­ben ge­genüber schon ganz von selbst wie spi­ri­tu­el­le We­sen. Wir müs­sen uns gar nicht so an­stren­gen, wir müs­sen nur die ne­ga­ti­ven Il­lu­sio­nen fort­räu­men, die wir über uns ha­ben, und er­fah­ren Er­leuch­tung, in­dem wir ein­fach - sind.

Du warst ei­ne der frühen Bot­schaf­te­rin­nen der geis­ti­gen Welt im Wes­ten; wie hat sich das En­er­gie­feld der Er­de und der Mensch­heit seit dei­nen An­fän­gen ver­än­dert? Sind wir auf dem rich­ti­gen Weg - und schnell ge­nug für die not­wen­di­gen Ver­än­de­run­gen?


Die Mensch­heit ist in ei­ne kos­mi­sche Evo­lu­ti­on ein­ge­bun­den, die in Licht­ge­schwin­dig­keit pas­siert. Un­se­re Mul­ti-In­kar­na­tio­nen in die ding­li­chen Wel­ten ma­chen es dem er­wa­chen­den Be­wusst­sein ein­fa­cher zu er­ken­nen, dass wir das not­wen­di­ge Rüst­zeug da­zu ha­ben, um in die neu­en Rea­litä­ten und neu­en Wel­ten hin­ein­zu­sprin­gen, die jetzt auf uns nie­der­pras­seln. Wir brau­chen nur Selbst­ver­trau­en und müs­sen uns dar­in ü­ben, über­le­bens­groß zu sein.

Wel­ches sind die Grund­zu­ta­ten für ei­ne spi­ri­tu­el­les Le­ben?


Die Grund­zu­tat für ein spi­ri­tu­el­les Le­ben ist, ein­fach fo­kus­siert zu blei­ben auf höhe­re Be­wusst­seins­e­be­nen - zu de­nen gehört der Aus­druck der Lie­be, des Mit­ge­fühls, des Frie­dens und in­tui­ti­ver Ei­gen­schaf­ten - und die­se zu ü­ben. Außer­dem die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit al­lem, was ist - Tie­re, Pflan­zen, Stei­ne, Ster­ne, so­gar emp­fin­dungs­fähi­ge We­sen aus an­de­ren Di­men­sio­nen, die uns da­bei hel­fen, un­se­re spi­ri­tu­el­len Fer­tig­kei­ten zu ver­fei­nern, so­dass wir die Ein­heit der Gött­li­chen Quel­le er­fah­ren. Spi­ri­tu­ell emp­fin­den heißt, sich des ei­ge­nen Plat­zes im Kos­mos be­wusst zu sein und fähig, das auch im All­tag zu le­ben. Das lässt uns die Wahr­heit tie­fer er­fah­ren. Me­di­ta­tio­nen, Ge­be­te, spi­ri­tu­el­le Übun­gen und Dis­zi­pli­nen sind nur Hilfs­mit­tel, die­sen Fo­kus zu hal­ten. Sie ma­chen uns nicht spi­ri­tu­el­ler. Wir sind von Ge­burt an un­se­rer Es­senz nach spi­ri­tu­ell, ob wir das be­wusst nut­zen oder nicht. Die­se Es­senz kön­nen wir durch un­ser Han­deln oder durch un­se­re Ent­sch­ei­dun­gen nicht zer­s­tö­ren, aber auch nicht bes­ser ma­chen. Sie gehört zum Ewi­gen un­se­rer See­le, und Spi­ri­tua­lität ist die mäch­ti­ge Kraft der kos­mi­schen Evo­lu­ti­on.

Die Kraft der Weib­lich­keit spielt in dei­nen Teachings ei­ne zen­tra­le Rol­le. Gibt es so et­was wie spi­ri­tu­el­len Fe­mi­nis­mus? Was wä­ren sei­ne Ele­men­te, und wor­in wä­re er an­ders als her­kömm­li­cher Fe­mi­nis­mus?


Her­kömm­li­cher Fe­mi­nis­mus spielt aus dem Yang oder Mas­ku­li­nen, in Op­po­si­ti­on oder als Ge­gen­pol zu den äußer­li­chen männ­li­chen Ei­gen­schaf­ten. Er sieht sich eher als im Ge­gen­satz zu et­was ste­hend als an und für sich. Da­bei ist sol­cher Dua­lis­mus nichts an­de­res als ei­ne wei­te­re spi­ri­tu­el­le Il­lu­si­on. Die chi­ne­si­schen Wei­sen sag­ten "Al­les ist mit al­lem ver­bun­den". Dar­in fin­den das größe­re Ho­lo­gramm und uni­ver­sel­le Ein­heit ih­ren Aus­druck. Man mag Spi­ri­tua­lität auf man­chen Ebe­nen eher für weib­lich hal­ten, weil sie sich auf Yin-Ei­gen­schaf­ten be­zieht wie Schöp­fung, näh­ren, Freund­lich­keit, Ein­schließ­lich­keit, um­fas­sen, nach in­nen ge­rich­te­te Auf­merk­sam­keit, das Nicht-Ma­ni­fes­te und un­be­grenz­tes Po­ten­zi­al. In­so­fern wür­de spi­ri­tu­el­ler Fe­mi­nis­mus ei­nen Ge­gen­satz bil­den zu har­schen re­li­giö­sen Hal­tun­gen à la "Mein Gott ge­gen dei­nen Gott". Er wä­re die Aus­for­mung fried­li­cher, lie­be­vol­ler In­te­gra­ti­on der Gött­li­chen Quel­le, er stün­de nicht im Ge­gen­satz oder in Op­po­si­ti­on zu et­was außer­halb sei­ner selbst, son­dern wä­re viel­mehr der strah­len­de Aus­druck des wah­ren Selbst.

Gibt es ei­nen Un­ter­schied zwi­schen Licht­ar­bei­ter und Scha­ma­ne?


Wir Men­schen hal­ten uns zu sehr mit Ti­teln und Be­zeich­nun­gen auf. Zu sa­gen, man sei "Licht­ar­bei­ter" oder "Scha­ma­ne" ist ei­ne Art der Selbst-Iden­ti­fi­ka­ti­on, die die Fül­le des mensch­li­chen Aus­drucks ein­schränkt. Wann im­mer wir mit der Na­tur kom­mu­ni­zie­ren, sind wir vom We­sen her Scha­ma­nen. Wann im­mer wir Licht als Ve­hi­kel der Kom­mu­ni­ka­ti­on be­nut­zen, sind wir Licht­ar­bei­ter. Je­der der Be­grif­fe meint ei­nen Brenn­punkt von En­er­gie auf un­ter­schied­li­che As­pekt­e­be­nen ein und des­sel­ben Ho­lo­gramms. Wenn der Scha­ma­ne sich mit den Na­tur­geis­tern ver­bin­det, schließt das die An­we­sen­heit von Licht nicht aus. Und wenn der Licht­ar­bei­ter Licht­kanä­le ins de­vi­sche Kö­nig­reich öff­net, dann braucht er da­zu scha­ma­ni­sches Wis­sen. Al­les, was wir be­wusst tun, in­te­griert die­se bei­den Le­bens­prin­zi­pi­en durch vie­le Di­men­sio­nen und Wirk­lich­kei­ten hin­durch.

Wel­che Vi­si­on hast du für den Pla­ne­ten hin­sicht­lich 2012 und der Zeit da­nach?

Mei­ne Vi­si­on die­ses Wen­de­jahrs 2012 ist die ei­nes großen Wan­dels und großen Po­ten­zi­als. Wir müs­sen neue Kraft und neu­en Mut fin­den, um un­se­re Ängs­te auf­zu­lö­sen, so­dass wir uns als kos­mi­sche We­sen neu er­fin­den kön­nen. Die star­ken so­la­ren und ga­lak­ti­schen Kräf­te, die auf den Pla­ne­ten nie­der­pras­seln, nö­ti­gen uns da­zu, un­se­re Schwin­gun­gen zu be­schleu­ni­gen und auf höhe­re Fre­quen­zen ein­zu­stim­men - nicht, in­dem wir dar­über nach­den­ken, son­dern in­dem wir es tun.

Aus vie­len Denk­mus­tern über das, was Wahr­heit sei, wer­den lieb­ge­won­ne­ne Schluss­fol­ge­run­gen gründ­lich her­aus­ge­spült, von re­li­giö­sen und wis­sen­schaft­li­chen Leh­ren, die uns empfäng­lich ma­chen für neue Kon­zep­te und Mög­lich­kei­ten des Kos­mos und uns selbst. Die En­er­gie ist ei­ne des Wan­dels. Was muss in dei­nem Le­ben an­ders wer­den, da­mit du dei­nen an­ge­bo­re­nen spi­ri­tu­el­len Le­bens­sinn er­fährst? Dies ist das Jahr der Be­frei­ung! Die Ein­flüs­se die­ser En­er­gi­en wir­ken sich auf den Pla­ne­ten als Gan­zes aus, und wir sind für neue Wirk­lich­kei­ten mehr als be­reit. Wir ha­ben die Ge­le­gen­heit, uns auf die­ser gi­gan­ti­schen Wel­le ei­ner Zu­kunft ent­ge­gen­tra­gen zu las­sen, die uns et­was zu­flüs­tert, das wir schon wis­sen, aber an das wir uns wie­der er­in­nern müs­sen. Mit­hil­fe die­ser En­er­gie wer­den wir zu ei­ner neu­en, ent­wi­ckel­te­ren Spe­zi­es. Die Mög­lich­kei­ten sind un­end­lich, die Wahl ist an uns. Mein Herz quillt über vor Freu­de, dass wir Men­schen uns mit größe­rer An­mut und Er­leuch­tung ent­wi­ckeln, als wir sie je kann­ten.

Gibt es ei­ne Kern­bot­schaft von dir, ei­ne Art spi­ri­tu­el­les Tes­ta­ment?


Die Bot­schaft mei­nes höhe­ren Selbst lau­tet: Er­kun­de die Weis­heit und Kraft, die du auf der See­le­ne­be­ne be­sitzt, und bring sie in dei­ne dies­ma­li­ge mensch­li­che Form. Du kannst nicht schei­tern, denn dein Zweck und dein Auf­trag ist die Evo­lu­ti­on der See­le. Sie kommt mit dem Licht, das Ur­sa­che und Wir­kung er­hellt. Sei tap­fer, wa­ge dich über die Gren­zen ver­gan­ge­ner Rea­litä­ten hin­aus und schmie­de ei­ne neue Welt für dich und al­le an­de­ren. Ich bin vol­ler Lie­be und Be­wun­de­rung für dich. Lass uns die­ses Aben­teu­er ge­mein­sam an­ge­hen.

 

Quelle: Wrage Inspiration (2/2012)