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KGS Hamburg Magazin Artikel (Juli 2013)

Ein Le­ben in Ver­bun­den­heit

In sei­ner sehr er­folg­rei­chen chi­ro­prak­ti­schen Pra­xis in Los An­ge­les wur­den Dr. Eric Pearl und an­de­re im­mer wie­der Zeu­gen von wun­der­sa­men Hei­lun­gen. Dar­aus ent­wi­ckel­te sich ei­ne Her­an­ge­hens­wei­se, die er in sei­nem in­ter­na­tio­na­len Best­sel­ler Re­con­nec­ti­on: Hei­lung durch Rück­ver­bin­dung be­schrie­ben hat: ein Zu­gang zu ei­nem bis da­hin un­er­reich­ba­ren Spek­trum von En­er­gie, Licht und In­for­ma­ti­on, durch das kom­p­le­xe Hei­lungs-„Tech­ni­ken“ tran­s­zen­diert wer­den konn­ten und oft un­mit­tel­ba­re, be­s­tän­di­ge Hei­lun­gen und Trans­for­ma­tio­nen ein­tra­ten.
In sei­nem lan­ge er­war­te­ten zwei­ten Buch „So­lo­mon spricht ver­öf­f­ent­licht Eric Pearl ge­mein­sam mit Fre­de­rick Pon­zlov jetzt die Hin­ter­grün­de, die zur Ent­wick­lung von Re­con­nec­ti­ve Hea­ling ge­führt ha­ben. Das We­sen So­lo­mon be­g­lei­tet den Dreh­buch­au­tor und Schau­spie­ler Fre­de­rick Pon­zlov schon fast sein gan­zes Le­ben lang. Nach Jah­ren des Schwei­gens dar­über ist die­ses Buch So­lo­mons ers­ter öf­f­ent­li­cher Auf­tritt



Durch die Leh­ren So­lo­mons – je­ner We­sen­heit, die durch das phy­si­sche We­sen Fred spricht – und durch mei­ne ei­ge­ne Wei­ter­ent­wick­lung ha­be ich das ver­s­tan­den, was ich die Theo­rie der Ei­nen Ur­sa­che nen­ne. Die­se Theo­rie der Ei­nen Ur­sa­che be­sagt, dass wir in dem­sel­ben Maße von voll­kom­me­ner Ge­sund­heit ent­fernt sind, wie wir zeit­wei­lig ver­ges­sen ha­ben, dass wir das Licht sind. Wir brau­chen nichts zu tun, als uns dar­an zu er­in­nern, dass wir die­ses Licht sind, al­so uns so dar­an zu er­in­nern, dass wir in un­se­ren na­tür­li­chen Zu­stand der Licht­schwin­gung zu­rück­keh­ren. Wenn wir in un­se­rem op­ti­ma­len Licht­zu­stand schwin­gen, bleibt al­lem, was dich­ter ist als Licht, nichts, wor­an es sich fest­hal­ten könn­te; und so fällt es von uns ab, wenn es zu je­nem Zeit­punkt un­se­res Le­bens­we­ges an­ge­mes­sen ist, dass es das tut.

Ich ha­be das Hei­ler-Sein – das heißt, die Hei­lung an­de­rer zu un­ter­s­tüt­zen – als ei­ne ziem­lich pu­re Er­fah­rung ken­nen­ge­lernt. Ich ha­be ge­lernt, ein­fach mit ei­nem an­de­ren Men­schen und dem Uni­ver­sum zu­sam­men in ei­ne Glei­chung ein­zu­t­re­ten, al­le Tech­nik zu tran­s­zen­die­ren und mir zu ge­s­tat­ten zu füh­len. Füh­len. Das heißt, zu lau­schen … mit an­de­ren Sin­nen. Zu füh­len, zu be­ob­ach­ten, zu spie­len, zu be­mer­ken. Oh­ne Be­wer­tung. Und das ist ein enor­mer An­teil des­sen, wor­auf es an­kommt. Ich lern­te, wie wir mit dem Hin­aus­wach­sen über Tech­ni­ken auch die Rich­tung, die ziel­ge­rich­te­ten Er­geb­nis­er­war­tun­gen und Be­wer­tun­gen tran­s­zen­die­ren. Ich lern­te, aus mei­ner Er­geb­nis­o­ri­en­tie­rung aus- und in ei­ne Pro­zess­o­ri­en­tie­rung ein­zu­t­re­ten. Und je mehr ich das zu­ließ, des­to mehr wur­de ich mir des Fel­des und al­ler mei­ner Emp­fin­dun­gen be­wusst. Un­ter­schied­li­cher Emp­fin­dun­gen wie heiß, kalt, nass, tro­cken, drü­ckend, zie­hend, spru­delnd, pri­ckelnd.

Das Ko­mi­sche an all­dem ist die Ein­fach­heit, die dem zu­grun­de liegt. Denn als ich all die­sen Emp­fin­dun­gen bis zu ih­rer Es­senz nach­spür­te, wur­den sie letzt­lich zu ei­ner Freu­de, Glücks­emp­fin­den, … Se­lig­keit. Als ich die­se Se­lig­keit emp­fand, be­gab ich mich in das Feld und wur­de eins mit ihm. Und ich ent­deck­te, dass wir in die­sem Feld nicht al­lein sind. Wir sind mit je­dem in die­sem Feld … und ganz be­son­ders mit der Per­son, auf die un­se­re Auf­merk­sam­keit ge­rich­tet ist, denn – sei­en wir mal ehr­lich – wir sind da, wo un­se­re Auf­merk­sam­keit ist, wo un­ser Ge­wahr­sein ist. Ob be­wusst oder nicht, gibt es in die­ser In­ter­ak­ti­on in je­ner Per­son et­was wie ei­ne klei­ne „Stim­me“, die sagt: Hey, das er­in­nert mich an et­was. So bin ich, wenn ich ge­sund schwin­ge. So bin ich, wenn ich als Licht schwin­ge … Ich glau­be, ich tue das mal wie­der.

Ich ha­be be­ob­ach­tet, wie Men­schen in die­sem Er­in­nern wie­der an­fin­gen, auf ih­rem op­ti­ma­len Licht­ni­veau zu schwin­gen, wie­der ge­sund zu schwin­gen. Ich be­ob­ach­te­te, wie sich al­les, was dich­ter ist als Licht, und da­zu gehö­ren die meis­ten ge­sund­heit­li­chen Be­schwer­den, ein­fach auf­löst, wenn es für die Per­son zu die­sem Zeit­punkt in ih­rem Le­ben an­ge­mes­sen ist. Es wur­de so­fort über­deut­lich klar, dass Hei­lung ge­nau­so ein­fach ist. Und al­les – al­les – Kom­pli­zier­te­re will uns nur et­was ver­kau­fen.

Wenn ich mir ge­s­tat­te, ein­fach zu lau­schen – nicht mehr zu ma­chen, son­dern zu wer­den, zum Be­ob­ach­ter und zum Be­ob­ach­te­ten zu wer­den –, ist das der Zeit­punkt, zu dem das Uni­ver­sum oft sein wah­res Wun­der und sei­ne wah­re Schön­heit of­fen­bart. Das ist das Ge­schenk. Dann se­hen wir Din­ge, die neu sind, an­ders, wirk­lich. Sehr, sehr wirk­lich. Dann er­fah­ren wir je­de Sit­zung als et­was Neu­es, als ei­ne Ent­de­ckung, denn mit je­dem Men­schen ist es et­was Neu­es.

Ich mag das Wort Hei­lung nicht be­son­ders. In sei­nem all­ge­mei­nen Ver­s­tänd­nis ist es viel zu be­schränkt. Hei­lung ver­mit­telt, dass es da et­was gibt, was sich „bes­sern“ soll­te. Wie ich be­ob­ach­tet ha­be, be­deu­tet Hei­lung sehr viel mehr, als aus ei­nem Roll­stuhl auf­zu­s­te­hen, wie­der hö­ren oder sp­re­chen zu kön­nen, kei­ne Krebs­ge­schwulst mehr zu ha­ben oder nach ei­ner Kin­der­läh­mung wie­der nor­mal ge­hen und re­den zu kön­nen. All die­se Din­ge sind na­tür­lich ab­so­lut wun­der­voll, und es ist äußerst auf­re­gend, sie zu er­le­ben, wenn wir die­se Ar­beit ma­chen, aber in ih­rem wahr­haf­tigs­ten Sin­ne ist Hei­lung sehr viel mehr als das. Die­se „Hei­lun­gen“ sind Zei­chen von et­was viel Größe­rem. Sie sind Zei­chen un­se­res um­fas­sen­de­ren Zu­gangs zu und un­se­rer Wech­sel­wir­kung mit dem Uni­ver­sum. Sie sind Zei­chen un­se­rer Evo­lu­ti­on. Ein Hu­man-Up­gra­de, wenn man so will.

In un­se­rer Exis­tenz geht es um un­se­re fort­lau­fen­de Evo­lu­ti­on. Ich ha­be ge­lernt, dass es im Le­ben um un­se­re Fähig­keit zur An­pas­sung und zur Wei­ter­ent­wick­lung geht. Es ist ein kon­ti­nu­ier­li­cher Pro­zess.

Manch­mal fin­det die­ser Pro­zess so lang­sam statt, dass wir ihn nicht be­mer­ken. Zu an­de­ren Zei­ten springt er uns un­mit­tel­bar an und ist al­les an­de­re als sub­til …

Als ich mir ge­s­tat­te­te, ein­fach zu be­ob­ach­ten und zu „sein“, be­ob­ach­te­te ich Hei­lun­gen ei­ner ganz an­de­ren Art als je­ner, die wir wahr­zu­neh­men, zu ver­s­te­hen, zu glau­ben und zu ak­zep­tie­ren ge­lernt ha­ben.

In die­sen Hei­lun­gen geht es um ei­nen evo­lu­ti­onä­ren Pro­zess, der durch Ko-Krea­ti­on mit dem Uni­ver­sum auf der höchs­ten Schwin­gungs-In­ter­ak­ti­on, durch höchs­te Schwin­gungs-In­ter­ak­ti­on mit dem Feld er­zeugt wird.






Ab­druck mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Ko­ha Ver­la­ges aus dem Buch: ERIC PEARL, FRE­DE­RICK PONS­L­OV: So­lo­mon spricht über ein Le­ben in Ver­bun­den­heit • Ko­ha Ver­lag, Er­sch­ei­nungs­ter­min 10. Ju­li 2013, br., 192 Sei­ten, 16,95 Eu­ro








 

Quelle: KGS Hamburg Magazin (07/2013)