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KGS Hamburg Magazin Artikel (Februar 2014)

Das Jahr 2014

Es ist nicht im­mer leicht, sich gra­vie­ren­den Ver­än­de­run­gen zu stel­len. Der ame­ri­ka­ni­sche Psy­cho­lo­ge Chuck Spez­za­no weiß: Die Be­reit­schaft, im­mer wie­der los- und sich auf an­s­te­hen­de Wachs­tums­pro­zes­se ein­zu­las­sen, hilft der Trans­for­ma­ti­on enorm. Schmerz kann sich in Freu­de wan­deln und es kön­nen sich völ­lig neue Ho­ri­zon­te er­schließen. Chuck Spez­za­no sagt, wor­auf wir in die­sem Jahr be­son­ders ach­ten soll­ten.

 

In die­sem Jahr wer­den sich große Ver­än­de­run­gen er­eig­nen, und wir sind auf­ge­for­dert, mit ih­nen Schritt zu hal­ten. Wenn uns dies nicht ge­lingt, wird uns das Jahr an­schub­sen. Ver­bor­ge­ne Wi­der­s­pens­tig­keit wird auf­tau­chen, da­mit wir un­se­re Un­zu­gäng­lich­keit ver­än­dern kön­nen. Wenn wir uns der Ver­än­de­rung ver­wei­gern, könn­te dies zu ei­ner Si­tua­ti­on füh­ren, in der es um Le­ben oder Tod geht. Wir wer­den al­le ge­drängt, Neu­es zu ler­nen. Un­se­re Emo­tio­nen ge­ben Hin­wei­se dar­auf, wo wir falsch lie­gen be­zie­hungs­wei­se ei­nen Feh­ler ma­chen. Doch meis­tens ha­ben wir ge­glaubt, dass an­de­re ei­nen Feh­ler ma­chen und un­se­re Emo­tio­nen dem­ent­sp­re­chend ein­ge­setzt.
Wenn wir ver­ge­ben und uns für die Hei­lung ent­sch­ei­den, sind wir un­ge­ach­tet al­ler Din­ge, die an­de­re tun, im Frie­den. Im Jahr 2014 drän­gen ver­bor­ge­ne Schmer­zen und zer­bro­che­ne Träu­me schnel­ler an die Ober­fläche. Wenn wir bei­des los­las­sen, wird uns dies Er­leich­te­rung brin­gen. Das Jahr bringt zwar mit­un­ter Un­ge­müt­li­ches mit sich, aber die gu­te Nach­richt ist, dass sich das Un­be­ha­gen schnell zum Bes­se­ren wen­den kann, wenn wir ei­nen Fun­ken Be­reit­schaft für das Wachs­tum auf­brin­gen.
Wenn wir mit dem Wachs­tum und der Part­ner­schaft zu al­len mit­hal­ten, könn­te es ein Jahr vol­ler Hu­mor, Frei­gie­big­keit und Aus­ge­las­sen­heit wer­den. Wenn wir uns mit den The­men ver­bin­den, die an­lie­gen, könn­te es ein Jahr großer Freu­de sein.

Je­ne, die in die­sem Jahr nicht in Pro­zes­se ver­strickt sind be­zie­hungs­wei­se nicht ih­ren Weg ver­lo­ren ha­ben, le­ben kess und un­er­schro­cken.

Ver­gan­ge­ne und ge­gen­wär­ti­ge The­men des Ver­rats wer­den in die­sem Jahr un­se­re Auf­merk­sam­keit auf sich zie­hen. Sie zu hei­len be­deu­tet, große As­pek­te un­se­rer Be­stim­mung und ei­ne „Gol­de­ne Le­bens­ge­schich­te“ für uns zu­rück­zu­ge­win­nen.

Ein wei­te­rer As­pekt, den wir 2014 im Griff ha­ben soll­ten, ist un­ser Idol der Lust, mit dem wir Sex in ei­nen Gott ver­wan­delt ha­ben. Früher oder spä­ter wird uns das ent­täu­schen und zu Des­il­lu­sio­nie­rung, Her­zens­bruch und zer­bro­che­nen Träu­men füh­ren. Wenn wir Gott durch Sex er­set­zen, geht uns die Freu­de, die aus der Ver­bin­dung ent­steht, ver­lo­ren. Wir ma­chen uns selbst und an­de­re zu Ob­jek­ten, was uns noch wei­ter von­ein­an­der ent­fernt und da­durch zu noch größe­rer Un­zu­frie­den­heit und ei­ner Ab­wärts­spi­ra­le (Teu­fels­kreis) führt. In die­sem Fall ver­liert die Se­xua­lität ih­re na­tür­li­che Funk­ti­on als Brü­cke und Neu­wer­dung in der Part­ner­schaft.
Wenn wir un­se­re Ido­le los­las­sen, keh­ren Lie­be und Freu­de an ih­rer Stel­le zu­rück. Das er­laubt uns, den größ­ten Teu­fels­kreis zu über­win­den – Ido­le-Schmerz-Groll-Ego – wel­cher sich in sich im­mer wie­der ge­gen­s­ei­tig be­dingt. Die­ser Teu­fels­kreis un­ter­drückt großar­ti­ge Be­ga­bun­gen auf der Ebe­ne der Ein­heit und das Ge­wahr­sein, un­se­re Mit­men­schen mit Wohl­wol­len zu be­trach­ten, da sie ein Teil von uns, wie wir ein Teil von ih­nen sind.

Die bes­te Nach­richt für das kom­men­de Jahr ist, dass so vie­le von uns ler­nen wer­den, An­haf­tun­gen los­zu­las­sen und Ver­schwö­run­gen des Fest­hal­tens auf­zu­ge­ben. Das wird uns un­ge­mein be­frei­en und ei­ne neue Re­nais­sance brin­gen. Schmerz­haf­te Emo­tio­nen sind ein An­zei­chen für un­se­re Ver­haf­tun­gen. In­so­fern sind un­se­re Emo­tio­nen der Be­ginn un­se­res Los­las­sens. Das Ego bringt uns mit Schuld und Selbstan­griff auf ganz hin­ter­häl­ti­ge Art und Wei­se da­zu, fest­zu­hal­ten, an­statt die Lek­ti­on zu ler­nen und uns zu ver­än­dern. Seid al­so wach­sam, wenn eu­er Ego die­se Stra­te­gie an­wen­det!

All je­ne, die sich der Hei­lung und der Ver­än­de­rung ver­schrei­ben, er­le­ben Hel­lig­keit und Wach­heit. Sie sind auf­ge­ru­fen, ih­re Mit­men­schen zu un­ter­s­tüt­zen. Sie tra­gen die Vi­si­on ei­ner po­si­ti­ven Zu­kunft in sich, und ih­re Zu­ver­sicht wird an­de­ren Halt und Stär­ke ge­ben. Ich wün­sche euch, dass ihr die­je­ni­gen seid, die ei­nen bes­se­ren Weg auf­zei­gen.

Seid Wahr­heits-Su­chen­de! Die Sehn­sucht nach der Wahr­heit wird 2014 zu­neh­men. Die Men­schen wer­den nach ei­nem Aus­weg aus dem su­chen, was sie be­hin­dert und quält. Wenn ihr die Wahr­heit fin­det, wer­det ihr sie au­to­ma­tisch mit eu­ren Mit­men­schen tei­len. Wenn ihr aus dem Traum auf­wacht und nicht nur meint, dass ihr wach seid, son­dern zu eu­rem in­ne­ren Licht er­wacht, habt ihr das End­ziel eu­rer Su­che er­reicht. Ihr habt das Licht ge­fun­den, das von al­ler Angst und jeg­li­cher Schuld und dem­zu­fol­ge von je­dem Pro­blem be­freit. Die Ver­ge­bung führt zu glück­li­che­ren Träu­men, aus de­nen ihr viel schnel­ler er­wa­chen könnt. Wen­det die Ver­ge­bung auf al­les Ne­ga­ti­ve und auf je­den, der um eu­re Hil­fe bit­tet, an. Eu­re Ver­ge­bung be­freit bei­de Par­tei­en von der Schuld und kre­iert den Him­mel auf Er­den.
Es wird in die­sem Jahr Mo­men­te himm­li­scher Er­fah­run­gen ge­ben, wenn in Be­zie­hun­gen und Fa­mi­li­en un­er­le­dig­te Din­ge aus dem Un­be­wuss­ten an die Ober­fläche kom­men und Pro­blem­mus­ter durch die Lie­be und durch die gött­li­che Lie­be auf­gelöst wer­den.

Mö­ge euch das Jahr 2014 das Bes­te brin­gen! Mö­ge es euch Freu­de und Glück­lich­sein brin­gen, in­dem ihr En­gel der Ver­än­de­rung und zur „Lie­bes­p­la­ge“ wer­det!

Chuck Spez­za­no
Night­light News­let­ter 2014
Turt­le Bay, Ha­waii

(Fo­to: Tor­ge Nie­mann)
 

 

Quelle: KGS Hamburg Magazin (02/2014)