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Wrage Inspiration Artikel (Januar 2014)

Erfolg ist dein Geburtsrecht

Er­folg ist et­was, das wir al­le be­geh­ren und das je­der ha­ben möch­te. Doch wie vie­le er­le­ben ihn tatsäch­lich? Der Psy­cho­lo­ge, Be­ra­ter und Au­tor Chuck Spez­za­no wird im­mer wie­der ge­fragt, wie man es hin­be­kommt, in al­len Le­bens­be­rei­chen Er­folg zu ha­ben. Er­fah­ren Sie von ihm, was wah­rer Er­folg be­deu­tet und wie je­der ihn er­rei­chen kann.


Er­folg be­schäf­tigt al­le. Doch wie de­fi­nie­ren wir Er­folg? Geht es um die Ge­halts­er­höhung je­des Jahr, um das große Haus oder dar­um, mög­lichst jung und at­trak­tiv aus­zu­se­hen? Chuck Spez­za­no zeigt an­de­re, wich­ti­ge­re Fa­cet­ten des Er­folgs: "In der Re­gel be­nut­zen wir das Wort nur in Be­zug auf un­se­re männ­li­che Sei­te und das St­re­ben nach her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen. Meist geht es um Ar­beit, Kar­rie­re oder et­was, das wir an­st­re­ben. Da­mit er zum wah­ren Er­folg wird, muss er durch un­se­re weib­li­che Sei­te aus­ge­g­li­chen wer­den, durch den Wunsch nach Nähe." Chuck be­tont, dass die­se bei­den Sei­ten mit­ein­an­der im Gleich­ge­wicht sein müs­sen. Dem­nach soll­ten wir Er­folg als ein Kon­zept ver­s­te­hen, das nicht nur auf das Ar­beits­le­ben und Leis­tung an­zu­wen­den ist, son­dern aus ei­ner ganz­heit­li­chen Sicht be­trach­tet wer­den muss. Dann kommt er als As­pekt der Part­ner­schaft, zwi­schen­mensch­li­cher Be­zie­hun­gen, im All­tag und in der Ge­sund­heit zum Tra­gen.

Am An­fang des We­ges zu wahr­haf­ti­gem Er­folg ste­hen zwei Ein­sich­ten. Die ei­ne: er­ken­nen, was uns bis­her dar­an ge­hin­dert hat, er­folg­reich zu sein. Die an­de­re: wir müs­sen tief in uns hin­ein­füh­len und be­grei­fen, dass wir es wert sind, Er­folg zu ha­ben. "Die Er­kennt­nis, dass es wahr ist, dass du Er­folg ha­ben sollst, ist sehr wich­tig. Es ist wahr, dass wir heil sind. Un­ser Heil­sein führt zu im­mer größe­rem Er­folg, zu im­mer größe­rer Frei­heit und Mühe­lo­sig­keit. Es ist Fül­le, Lie­be und Glück."

Der Mann mit dem un­ver­kenn­ba­ren jun­gen­haf­ten Lächeln hat durch sei­ne jahr­zehn­te­lan­ge Er­fah­rung so viel Weis­heit und Men­schen­kennt­nis an­ge­sam­melt, dass die­se Wor­te aus sei­nem Mund ganz na­tür­lich und selbst­ver­s­tänd­lich klin­gen. Auch dann, wenn wir zu­vor viel­leicht noch nie in die­se Rich­tung ge­d­acht ha­ben. Chuck ist der fes­ten Über­zeu­gung, dass Er­folg un­ser al­ler ur­sprüng­li­cher Zu­stand ist, ja, un­ser Ge­burts­recht. Er hat ge­lernt, dass Nähe und Er­folg von Ver­bun­den­heit her­rüh­ren und dass wir durch den Auf­bau un­se­res Egos, der be­reits im frühen Kin­des­al­ter be­ginnt, uns schein­bar von un­se­rem wah­ren Selbst und von der Ein­heit tren­nen und so­mit auch vom Ur­sprungs­zu­stand des Er­folgs. Doch ir­gend­wann er­rei­chen wir den Punkt, an dem wir mer­ken, dass die­se Un­ab­hän­gig­keit uns we­der Glück noch Er­folg ge­bracht hat. Wir be­gin­nen, uns schul­dig zu füh­len und be­nut­zen die­se Schuld, um an der Ver­gan­gen­heit fest­zu­hal­ten, und das wie­der­um hin­dert uns dar­an, in der Ge­gen­wart wei­ter­zu­ge­hen, vor­an­zu­kom­men. "Schuld hält uns von Lie­be und Er­folg fern. Lie­be und Er­folg sind As­pek­te un­se­rer wah­ren We­sens­na­tur."

An die­sem Punkt ist es ent­sch­ei­dend, sich aus der Op­fer­rol­le hin­aus­zu­be­ge­ben. Wir al­le sind Meis­ter dar­in, stän­dig Aus­re­den und Ent­schul­di­gun­gen dafür zu er­fin­den, war­um wir die­ses oder je­nes nicht ge­tan ha­ben oder eben kei­nen Er­folg hat­ten. An­de­re Per­so­nen tra­gen kei­ne Schuld dar­an, dass wir kei­nen Er­folg ha­ben. Es geht dar­um, ganz be­wusst und ak­tiv Ver­ant­wor­tung für sich selbst und sein Le­ben zu über­neh­men. "Wer, wenn nicht du selbst, kann dein Le­ben und dei­ne Ent­sch­ei­dun­gen in die Hand neh­men und be­stim­men, in wel­che Rich­tung es geht? Nur so kannst du er­folg­reich sein." Wenn wir un­ser Schick­sal selbst be­stim­men, uns für ein Le­ben auf der Son­nen­s­ei­te ent­sch­ei­den, in­dem wir den Weg des Er­fol­ges ge­hen, wer­den wir zu un­se­rem Ur­sprungs­zu­stand ge­lan­gen und wahr­haf­ti­ges Glück fin­den.

"Es ist Zeit, dich auf das zu kon­zen­trie­ren, was dir gehört, und An­spruch dar­auf zu er­he­ben. Nur du selbst hast dich zu­rück­ge­hal­ten, und das kannst du än­dern."


4 Grund­sät­ze auf dem Weg zum Er­folg

1. Ent­sch­ei­de dich ganz be­wusst für den Er­folg. Wir al­le ha­ben die Macht und die Fähig­keit, uns be­wusst für oder ge­gen et­was zu ent­sch­ei­den, wir müs­sen uns nicht durch äußer­li­che Be­ge­ben­hei­ten be­ein­flus­sen las­sen.

2. De­fi­nie­re und set­ze dir Zie­le. Klei­ne­re er­reich­te Etap­pen ma­chen den Weg leich­ter, denn sie ge­ben ei­ne Rich­tung vor.

3. Be­s­ei­ti­ge Mus­ter der Nie­der­la­ge aus dei­ner Ver­gan­gen­heit. Ne­ga­ti­ve oder fal­sche Ent­sch­ei­dun­gen sind oft­mals mit schmerz­haf­ten oder trau­ma­ti­schen Er­fah­run­gen ver­bun­den und kön­nen sich als Mus­ter fest­set­zen. Mit­hil­fe un­se­rer In­tui­ti­on kön­nen wir die­se über­win­den.

4. Füh­le dich wür­dig und wert­voll: du bist es wert, Er­folg zu ha­ben! Es ist dein Ge­burts­recht, nie­mand kann es neh­men.

 

Quelle: Wrage Inspiration (1/2014)