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KGS Hamburg Magazin Artikel (September 2012)

Die neue Fre­quenz der Hei­lung

Eric Pearl, der Be­grün­der von Re­con­nec­ti­ve Hea­ling®, kommt im Ok­to­ber wie­der für ei­nen Vor­trag und ein Se­mi­nar nach Ham­burg. Re­con­nec­ti­ve Hea­ling ist ei­ne neu­ar­ti­ge und re­vo­lu­tio­nä­re Heil­wei­se, die Zu­gang zu ei­nem neu­en Spek­trum von Fre­quen­zen er­mög­licht, ei­nem Spek­trum aus En­er­gie, Licht und In­for­ma­ti­on. Die Jour­na­lis­tin Ste­fa­nie Bre­me hat die Ham­bur­ge­rin Ti­na De­ge­ner ge­trof­fen, die Re­connc­ti­on und Re­con­nec­ti­ve Hea­ling selbst er­fah­ren hat und da­mit ar­bei­tet.


„Das war 2007, als mir das Buch The Re­con­nec­ti­on von Eric Pearl zu­ge­fal­len ist“, so be­ginnt die 46-jäh­ri­ge Ti­na De­ge­ner  un­ser Ge­spräch. „Aber ei­gent­lich ha­ben mich die­se The­men der Sinn- und Wahr­heits­su­che schon im­mer ge­fes­selt. Und dann war da Weih­nach­ten 2004 ...“ Ti­nas Blick wird ernst und das sor­gen­frei er­sch­ei­nen­de Lä­cheln be­kommt ei­ne au­t­hen­ti­sche Ver­bind­lich­keit wie „Ja, ich hab sie ge­se­hen, die Ab­grün­de ...“. Ganz of­fen be­rich­tet sie vom Tod ih­res Man­nes in den Flut­wel­len des Tsu­na­mi und wie sie und ih­re zwei ge­mein­sa­men Kin­der schwer­ver­letzt über­leb­ten.

„Schon als ich das Buch las, ge­schah et­was Ei­gen­ar­ti­ges. Mei­ne Hän­de wur­den heiß und ich war auf­ge­regt, po­si­tiv auf­ge­regt. Und es dau­er­te kei­ne Wo­che, da las ich, dass Eric in Ham­burg sei­ne Aus­bil­dung an­bie­ten wür­de. Ich ha­be den Vor­trag und al­le drei Le­vels ab­sol­viert. Di­rekt da­nach gin­g’s los. Ich war Prac­ti­tio­ner und ha­be Be­hand­lun­gen an­ge­bo­ten.“

Wie war die Aus­bil­dung?


Zu­nächst mal war ich ne­ben der in­ne­ren Klar­heit, das Rich­ti­ge zu tun, beim Vor­trag auch skep­tisch. Die­ser Show­cha­rak­ter, die per­fek­te ame­ri­ka­ni­sche Or­ga­ni­sa­ti­on und Erics Mit­ar­bei­ter, die das Gan­ze an­heiz­ten. Aber letzt­lich muss ja al­les ir­gend­ei­ne Form und Struk­tur ha­ben, und Eric hat halt die­se ge­wählt. In Le­vel I und II de­mons­triert Eric an Kurs­teil­neh­mern das Ar­bei­ten mit den neu­en Heil­f­re­quen­zen. Wir be­ob­ach­ten den Kli­en­ten und ver­wei­len mit un­se­ren Hän­den da, wo wir spü­ren, dass wir mit dem En­er­gie­feld des Kli­en­ten in Re­so­nanz ge­hen. Der Kör­per wird da­bei nicht be­rührt. Der Kli­ent re­a­giert häu­fig mit Au­gen­flir­ren, ruck­ar­ti­gen Kopf­be­we­gun­gen oder Ma­gen­gur­ren. Als Be­hand­ler spürt man die Dich­te in den Hän­den. Für mich ist es wie ein Staub­sau­ger. Mei­ne hei­ßen Hän­de füh­len sich wie ein Licht­strahl, der durch Was­ser greift, an. Je wei­ter ich weg­ge­he, des­to fein­stoff­li­cher und auch tie­fer ist die Wir­kung. In Le­vel I/II geht es al­so vor al­lem ums prak­ti­sche Ü­ben. Dar­um, ein Ge­spür für die­se Ver­bin­dung mit den hei­len­den Fre­quen­zen zu ent­wi­ckeln. Es geht nicht um Ge­sprä­che mit den Pa­ti­en­ten. Je we­ni­ger man weiß, des­to of­fe­ner steht man der Fre­quenz zur Ver­fü­gung.

Ha­ben al­le Kurs­teil­neh­mer die­se neue Fre­quenz ge­spürt?


Ich glau­be, die Mehr­heit hat vor al­lem in den Hän­den et­was ge­spürt. Aber es ging nicht al­len so. Manch­mal ste­hen ei­nem der Leis­tungs­druck und ei­ne zu ho­he Er­war­tung im Weg. Wenn man Er­fol­ge will, ist das Ego mit im Spiel und al­les wird als Er­folg oder Miss­er­folg ge­wer­tet. Vor­aus­set­zung ist ein gro­ßes Grund­ver­trau­en in die­se Ar­beit. Wir spie­len das gro­ße Spiel der Schöp­fung in ei­ner Hal­tung der De­mut mit.

Was ist denn der Un­ter­schied zwi­schen Re­con­nec­ti­ve Hea­ling und Re­con­nec­ti­on?

Re­con­nec­ti­ve Hea­ling ist das, was in Le­vel I/II ver­mit­telt und mit ei­nem ent­sp­re­chen­den Zer­ti­fi­kat be­s­tä­tigt wird. Die­ser An­satz ist, dem Licht- und In­for­ma­ti­ons­feld im Pa­ti­en­ten Ent­fal­tungs­spiel­raum zu ge­ben. Wenn jetzt Men­schen mit ei­nem kör­per­li­chen oder men­ta­len Pro­blem zu mir kom­men, dann kann ich schon mit die­ser Aus­bil­dung ar­bei­ten.

Na­tür­lich wird auch Theo­rie und die Hei­lungs­phi­lo­so­phie ver­mit­telt, aber über­wie­gend ar­bei­ten wir in klei­nen Grup­pen an den Be­hand­lungs­lie­gen.

Re­con­nec­ti­on selbst ist et­was ganz an­de­res. Es geht um die ein­ma­li­ge Rück­ver­bin­dung an die­se neue Fre­quenz. Da­für muss man sie aber zu­nächst selbst er­hal­ten ha­ben. In Le­vel III lernt man, sie dann an­de­ren zu ge­ben. Das ge­schieht nach ei­nem prä­zi­sen, kla­ren Pro­to­koll, in dem die axia­to­na­len Me­ri­dia­ne des phy­si­schen Kör­pers an die En­er­gie­li­ni­en der Er­de und des ge­sam­ten Uni­ver­sums (wie­der) an­ge­bun­den wer­den. Die Fre­quenz des phy­si­schen, so­wie al­ler an­de­ren en­er­ge­ti­schen Kör­per des Kli­en­ten, wird er­höht. Dies er­mög­licht ei­nen Be­wusst­seins­sprung, die Rück­ver­bin­dung an un­ser Hö­he­res Selbst. In Le­vel III hei­ßt es, kon­zen­triert und sys­te­ma­tisch vor­zu­ge­hen und zu ler­nen. Nur wenn man die­ses Le­vel er­folg­reich ab­sol­viert hat, kann man sel­ber Re­con­nec­ti­on ge­ben. 

Was spü­ren ih­re Pa­ti­en­ten?

Man­che se­hen Bil­der oder Far­ben, hö­ren Mu­sik oder füh­len sich be­rührt. Oft ent­steht ein Krib­beln, Druck und manch­mal auch gar nichts. Je ge­rin­ger die Er­war­tung, des­to grö­ßer ist die Chan­ce et­was mit­zu­be­kom­men von dem, was pas­siert. Ich sa­ge im­mer: „Ge­nie­ßt die­se Stun­de für euch in der Rol­le des Be­ob­ach­ters. Auch wenn ihr nichts spürt, stellt sich ei­ne Wir­kung ein. Kopf zu und Herz auf, das ist mei­ne De­vi­se.“ In der Fol­ge ge­schieht Hei­lung in sehr in­di­vi­du­el­ler Wei­se. 

Re­con­nec­ti­ve Hea­ling kann auch un­ter­s­tüt­zend bei Schmerz­the­ra­pi­en wir­ken. So war ei­ne äl­te­re Frau, die seit Jah­ren Schmerz­mit­tel neh­men muss­te, noch sechs Stun­den nach ei­ner Be­hand­lung schmerz­frei. Ein Mann mit Bor­re­lio­se war en­er­ge­tisch am En­de, als er zu mir kam. Sei­ne Selbst­hei­lungs­kräf­te wur­den ak­ti­viert. Vie­le sp­re­chen nach der Hea­ling-Sit­zung, aber be­son­ders auch nach der Re­con­nec­ti­on selbst, von grö­ße­rer Klar­heit. Sie kön­nen Ver­stand und Ego bes­ser in Ab­gren­zung zu der uni­ver­sel­len Lie­be wahr­neh­men. Sie fin­den und ge­hen ih­ren Weg kla­rer. 

Ge­ne­rell sagt man: Ein­mal im Le­ben Re­con­nec­ti­on und ein bis drei Re­con­nec­ti­ve Hea­ling-Sit­zun­gen zu ei­nem be­stimm­ten The­ma. Es kön­nen Spon­tan-Hei­lun­gen beim Re­con­nec­ti­ve Hea­ling und bei der Re­con­nec­ti­on ein­t­re­ten. Hei­lung im Sin­ne von Re­con­nec­ti­ve Hea­ling kann auch be­deu­ten, dass der Kli­ent ein neu­es Ver­s­tänd­nis oder ei­ne neue Hal­tung zu sei­ner Krank­heit fin­det.

Ob und wie schnell ein Krank­heits­sym­p­tom ver­schwin­det, liegt nicht im Ein­fluss­be­reich des Prac­ti­tio­ners. Auch hier ist viel De­mut Vor­aus­set­zung für ei­ne wirk­li­che Hei­lung. Der Kli­ent in Ver­bin­dung mit sei­nem Hö­he­ren Selbst weiß, wann was auf wel­che Art Hei­lung fin­den soll.

Was be­deu­tet es für Sie, mit Re­con­nec­ti­on zu ar­bei­ten?

Nun, ne­ben mei­nem Be­ruf als Schau­spie­le­rin ist es ei­ne gro­ße Be­rei­che­rung. Es hilft mir, die Welt an­ders zu se­hen. Nach der Be­hand­lung bin ich selbst mit Licht und Lie­be er­füllt. Ich ge­nie­ße es, die­se neu­en Schwin­gun­gen zu er­spü­ren und mit dem Feld ver­bun­den zu sein. Auch ist das Im­mun­sys­tem mei­ner Kin­der und von mir sehr stark.

Und die Be­geg­nung mit Eric?


Ich hat­te nur ein­mal ei­nen Mo­ment lang Au­gen­kon­takt. Da war so ein Ge­fühl von Ver­bun­den­heit, weil wir bei­de an der glei­chen gro­ßen Sa­che mit­ar­bei­ten dür­fen. An­sons­ten sind es so vie­le Men­schen und man ar­bei­tet mit­ein­an­der. Ich hat­te nicht das Ge­fühl, dass Eric Gu­ru-Ei­gen­schaf­ten hat. Im Ge­gen­teil, er grenzt sich au­ßer­halb ziem­lich ab und be­tont im­mer wie­der, dass es egal ist, wer Re­con­nec­ti­on gibt, denn die Fre­quenz ar­bei­tet in ei­nem und nicht die Per­son.

Ist Re­con­nec­ti­on wirk­lich neu oder nur er­folg­reich ver­mark­tet?

De­fi­ni­tiv wird Re­con­nec­ti­on pro­fes­sio­nell ver­mark­tet, an­sons­ten wä­re es noch nicht so be­kannt. Man kann auch ei­ne Hier­ar­chie im Sys­tem spü­ren, aber die­se un­ter­s­tützt das We­sent­li­che und hin­dert es nicht. Re­con­nec­ti­on ist letzt­lich so sehr er­folg­reich, weil es tat­säch­lich wirkt, und zwar mehr und an­ders als al­les Bis­he­ri­ge. Eric ist un­ter­wegs, das Gan­ze wis­sen­schaft­lich zu er­for­schen, doch letzt­lich bleibt vie­les ein Rät­sel, un­ver­s­tänd­lich. Wir wol­len es nur mit dem Ver­stand in­stru­men­ta­li­sie­ren, ein­ord­nen. Das ist dann wie­der das Ego. „I don’t know – Ich weiß nicht“ – das ist ei­ne gu­te Ba­sis für die Ar­beit mit Re­con­nec­ti­on. Eric sagt, Rei­ki oder all die an­de­ren Heil­me­tho­den sei­en zwar im­mer noch wirk­sam, wür­den aber durch die­se Rück­ver­bin­dung mit der neu­en Fre­quenz über­schrit­ten. Er be­tont im­mer wie­der die Un­ter­schie­de und die Not­wen­dig­keit, Al­tes hin­ter sich zu las­sen. Re­con­nec­ti­on sei kei­ne Me­tho­de, son­dern der Ein­tritt in die­se neue Fre­quenz. Des­we­gen sol­le man es auch nicht mit bis­he­ri­gen Sys­te­men ver­g­lei­chen oder in der Pra­xis kom­bi­nie­ren. Bei den Teil­neh­mern sind ne­ben Ärz­ten, Hei­lern und „Su­chen­den“ auch vie­le, die bis da­hin Rei­ki an­ge­bo­ten ha­ben. Die sa­gen, dass sich Re­con­nec­ti­on ein­deu­tig an­ders an­fühlt.

Gibt es für Sie Su­per­vi­si­on?


Im the­ra­peu­ti­schen Sin­ne nicht. Aber es wer­den Re­f­res­her-Kur­se für Re­con­nec­ti­on an­ge­bo­ten und wir tau­schen uns un­ter­ein­an­der aus. Und wenn ich woll­te, könn­te ich noch ei­ne Aus­bil­dung als Men­to­rin ma­chen, um selbst aus­zu­bil­den oder Teil von Erics Team zu wer­den. Aber das steht für mich mo­men­tan nicht an.“


Fo­to Eric Pearl: Tor­ge Nie­mann



Ti­na De­ge­ner
zer­ti­fi­zier­te Re­con­nec­ti­on® Prac­ti­tio­ner

www.ti­na­de­ge­ner.de

 

Quelle: KGS Hamburg Magazin (09/2012)